Der geplante Ausbau schlägt eine Schneise durch unseren Stadtteil. Ausbau ja - aber nicht so!
Der geplante Ausbau schlägt eine Schneise durch unseren Stadtteil. Ausbau ja - aber nicht so!
Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf!
Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf!

Am 5. 12. 2017 Informationen zu dem geplanten Neubau der L 419

Wir laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer Informationsveranstaltung für Dienstag, 5. 12. 2017, 19.00 Uhr in die Räume der Freiwilligen Feuerwehr, Remscheider Straße 50 ein. Anschaulich zeigen wir, wie der geplante Neubau der L 419

 

  • die Gesundheit der Menschen in Ronsdorf gefährden
  • die Umwelt belasten
  • die Verkehrssituation verschärfen wird
  • und was die eigentlichen Ziele des Neubaus der L 419 sind.

Gerne beantworten wir im Anschluss an den Power-Point-Vortrag Ihre Fragen und unterbreiten Vorschläge, welche Einwendungen gegen die Planungen von „Straßen NRW“ vorgebracht werden können

WDR-Fernsehen interviewt Mitglieder unserer Initiative<<

Am Freitag, 24. 11. 2017, interviewte das WDR-Fernsehen Mitglieder unserer Initiative an der Parkstraße. Gesendet wird der Dreh am Dienstag, 28. 11. 2017 im WDR-Fernsehen.

Das Planfeststellungsverfahren ist ab dem 8. 11. 2017 offengelegt!

Ab dem 8. 11. 2017 liegen die Pläne zum Neubau  der L 419  für jederman zugänglich im Barmer Rathaus aus. Allerdings bezieht sich die Offenlegung der Pläne nur auf die gesetzlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Das Verkehrsgutachten und das Schallgutachten liegen offensichtlich noch nicht aus. Dies ist eine ungewöhnliche Vorgehensweise  der Stadt und von Straßen NRW. Werden jetzt Pläne und die dazu erfoderlichen Gutachten beim Bau neuer Straßen häppchenweise veröffentlicht?

Unter dem folgenden Link kann die entsprechende Veröffentlichung im Stadtboten der Stadt Wuppertal nachgelesen und ab dem 8. 11. 2017 können auch die vorliegenden Pläne per Internet eingesehen werden.

https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/bekanntmachungen-dokumente/zusammenfassungen2017/2017_35.pdf

 

Einwände gegen das Planfeststellungsverfahren zum Neubau der L 419

Straßen NRW hat die Planungsunterlagen zum Neubau der L 419 bei der Bezirksregierung in Düsseldorf eingereicht. Sobald die Pläne öffentlich ausliegen, kann jede Wuppertaler Bürgerin und jeder Wuppertaler Bürger Einwände gegen dieses Bauvorhaben vorbringen. Die Einwände müssen schriftlich vorgebracht werden und jeder kann seine Einwände frei formulieren. Die folgende Broschüre enthält eine Reihe möglicher Einwändungen, die man so oder auch abgeändert übernehmen kann.

Die Verkehrsemissionen an der Parkstraße überschreiten schon jetzt die vorgeschriebenen Grenzwerte

Tobias Gebracht - zweifacher Gewinner beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" - hat mit dem von ihm entwickelten Verfahren schon heute an einem Samstagnachmittag bei wenig Verkehr an der Parkstarße eine Überschreitung des zulässigen Grenzwertes für NO2 (Stickstoffdioxyd) gemessen. Der Grenzwert liegt zur Zeit bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert jedoch eine Herabsenkung dieses Grenzwertes auf 20 Mikrogramm pro Kubikmter.

Unsere Petition an den Landtag

ePaper
Teilen:

Wie funktioniert ein Planfeststellungsverfahren. Was müssen Bürgerinnen und Bürger, die dagegen Einwende vorbringen, beachten.

Ablauf des Planfeststellungsverfahrens.d[...]
Microsoft Word-Dokument [144.7 KB]
Verfahrensablauf „Klage.docx
Microsoft Word-Dokument [131.3 KB]

Unsere Initiative bei Oberbürgermeister Andreas Mucke

Protokoll über das Treffen mit dem OB a[...]
Microsoft Word-Dokument [116.2 KB]

Die Tunnellösung überzeugt im Vergleich mit allen anderen Varianten

ePaper
Teilen:

ePaper
Teilen:

ePaper
Teilen:

 

Bürgerinitiative

L 419 – Keine Autobahn durch Ronsdorf

Wir sind für den Ausbau

aber bitte

beide Bauabschnitte gleichzeitig

unter höchst möglichem Schutz

für Bevölkerung und Natur!

Das heißt:

Der Verkehr gehört unter die Erde.

Nur so gibt es

optimalen Lärmschutz,

kontrollierten Schadstoffausstoß

und den geringsten Eingriff in die Natur.

 

Mensch und Natur

haben Vorrang vor dem Verkehr!

SPD-Landtagsabgeordneter Dietmar Bell fordert Autobahnring um Wuppertal Antwort darauf von Peter Stuhlreiter, des Sprechers unserer Initiative

L E S E R B R I E F
 
Ausbau der Parkstraße L 419; die Katze ist aus dem Sack!
Bell fordert Autobahnring für Wuppertal
 
In den letzten beiden Jahren wurden wir von der Bürgerinitiative L 419, keine
Autobahn durch Ronsdorf für unsere Aussage auf der Parkstraße wird eine
Autobahn durch Ronsdorf gebaut kritisiert, ja manchmal auch beschimpft.
Jetzt ist klar, unsere Abgeordneten in Berlin und Düsseldorf wollen nicht Abseits
stehen und endlich auch aus einer Großstadt kommen, die ebenfalls über einen
Autobahnring um ihre Heimatstadt herum verfügt.
Gegen diesen Gestaltungswillen unserer Abgeordneten ist grundsätzlich nichts
Negatives zu sagen.  Aber ihre Forderung darf doch nicht als eine Billiglösung
geplant werden nach dem Motto „ Lieber eine schlechte Straße als gar kein
Straßenneubau „ .
Wir Wuppertaler Bürger haben mit der A 46 ein abschreckendes Beispiel vor Augen.
Auch damals hatten Abgeordnete gefordert, Hauptsache eine neue Autobahn durch
Wuppertal wird gebaut, alles andere wird sich später schon lösen lassen.
An diesen späteren  Lösungen wird in Wuppertal an der A 46 schon seit mehr als
40 Jahren rum gedocktert.  Diese nachträglichen Belastungen wollen wir mit unserer
Forderung den Ronsdorfer Bürgern ersparen.
Wir fordern deshalb weiter die „ Abgeordnetenautobahn „ für den Schwerlastverkehr
In einem Tunnel unter Ronsdorf hindurch zu führen und die Parkstraße für den
Ronsdorfer Zielverkehr oberirdisch zu gestalten.
Peter Stuhlreiter, Sprecher der Bürgerinitiative L 419,keine Autobahn durch Ronsdorf

Unsere Initiative spricht mit den Parteien - Gesprächsprotokoll

 

 

Linke

Teilnehmer: Die Stadtratsfraktion

Das Thema „Ausbau der L 419“ ist für diese Partei nicht aktuell. Sie bezweifelt, dass der Ausbau kommen wird, da das Land dafür kein Geld hätte. Für die „Linke“ wäre es die beste Lösung, wenn alles so bliebe, wie es ist.

Deshalb wurden auch unsere Lösungsvorschläge nicht diskutiert.

Bündnis 90 Die Grünen

Teilnehmer: Die beiden Fraktionsvorsitzenden: Peter Vorsteher und Anja Liebert

Diese Partei bleibt bei ihrem ursprünglichem Konzept: dreispuriger Ausbau der L 419 mit sog. intelligenter Ampelregelung. Den autobahnähnlichen Ausbau lehnt sie ab. Da jedoch die Mehrheiten im Landtag und im Stadtrat für einen solchen autobahnähnlichen Ausbau seien, sei die Sache nun mal so entschieden. Ein weiteres Engagement der „Grünen“ ist nach Einschätzung der drei Vertreter unserer Initiative nicht zu erwarten.

SPD

Teilnehmer: Klaus Jürgen Reese (Fraktionsvorsitzender), Ulf Klebert, Volker Dittgen

Die SPD sieht, dass durch den geplanten Ausbau die Lebens- und Wohnqualität der Anwohner erheblich gemindert wird; auch ist ihrer Meinung nach der Ausbau, so wie er geplant ist, für das Stadtbild nicht zuträglich.

Für die Stadt das Wichtigste sei aber, dass der Ausbau überhaupt kommt. Deswegen lehnt sie alles ab, was diesen Ausbau verzögern oder gar in Frage stellen könnte. Und da unsere Forderung nach einer unterirdischen Verkehrsführung nun mal viel teurer sei als der vom Land geplante Ausbau, gefährde diese Forderung den Ausbau; denn – so die Meinung der örtlichen SPD – das Land sei froh, wenn es das Geld für den Ausbau der L 419 einsparen könnte, weil ein solcher Ausbau von der örtlichen Bevölkerung nicht gewünscht werde. Die SPD wolle aber im Interesse der Stadt unbedingt diesen Ausbau und wie der erfolge, sei Sache des Landes und auf den Planungs-und Finanzierungsrahmen des Landes habe man als Wuppertaler Kommunalpolitiker keinen Einfluss. Was man von Seiten der Wuppertaler SPD tun könne, sei dem Land die Bitte vorzutragen, eine Schätzung der Kosten für die von uns favorisierte Lösung vorzunehmen.

WfW

Diese Wählervereinigung unterstützt zu 100% unsere Forderung.

Die Fraktion der Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) lehnt die derzeit geplante offene Bauweise für die L 419 als unzumutbar ab.

 Eine sechsspurige Autobahn mit meterhoher Abmauerung führt zu einer ghettoartigen Abschot­tung des Ronsdorfer Siedlungsgebietes sowohl von seiner grünen Umgebung wie auch von den städtischen Zentren Elberfeld und Barmen. Die Wohn- und Lebensqualität in Ronsdorf wird damit einschneidend abgewertet.

Für die Ronsdorfer Bürgerinnen und Bürger ist eine gedeckelte Autobahntrasse und eine getrennte Straße für den innerörtlichen Verkehr die einzig akzeptab­le Lösung. Nur auf diese Weise lassen sich die berechtigten Ansprüche der Be­wohner mit der Verkehrsplanung des Landes und des Bundes miteinander ab­gleichen.

Dietmar Bell Landtagsabgeordneter der SPD

Herr Bell ist für den Ausbau der L 419, so wie er vom Land geplant ist. Er befürwortet vor dem Beginn des offiziellen Planfeststellungsverfahrens eine umfassende Diskussion der Planungsbehörde mit den Bürgern. Dabei könne es aber nicht um alternative Planungen, sondern nur um Veränderungen an der vorliegenden

Planung gehen. Diese Veränderungen könnten sich auf die Gestaltung des Lärmschutzes und darauf beziehen, auf welchem Höhenniveau die einzelnen Abschnitte gebaut werden. Dies könne auch die Gestaltung der Anschlussstellen Erbschlöer und Stabenthaler Straße betreffen

 

Olaf Wegner

Landtagsabgeordneter der Piraten

Teilnehmer: MdL Wegner

Sehr angenehme, freundliche Atmosphäre. Herr Wegner unterstützt unsere Pläne, insbesondere das Argument, dass  das Wohlfühlen und beheimatet Sein  in einem Stadtteil nicht messbar sind und gerade diese Werte für BewohnerInnen des Stadtteils eine große Bedeutung haben. Daher müsse auch für solche – nicht messbaren Werte - Geld beim Ausbau zur Verfügung gestellt werden. 

Frau Velte

Landtagsabgeordnete

der Grünen

Teilnehmer: Frau Velte, Landtagsabgeordnete der Grünen, Herr Klocke und Anja Liebert, die verkehrspolitischen Sprecher der Landtags- bzw. der Wuppertaler Ratsfraktion und Frau Brücher, Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt.

Dieses Gespräch war produktiv, weil es nicht nur in einer freundlichen und aufgeschlossenen Atmosphäre statt fand, sondern auch zu einigen sachlichen Vereinbarungen geführt hat.

Zwar betonte auch Herr Klocke den engen Finanzrahmen, den das Land für Straßenneubauten zur Verfügung habe (insgesamt 300 Millionen €), äußerte aber auch Verständnis für die Forderungen der Initiative. Er könne durchaus den Wunsch nach einer Tunnellösung nachvollziehen, eine solche Lösung wollten auch verschiedene andere Initiativen im Land; es gebe jedoch in NRW aus finanziellen Gründen kein neues Straßentunnelbauprojekt.

 Herr Knocke will aber in einem Gespräch mit dem Verkehrsministerium folgende Punkte zur Sprache bringen:

·      Kann es eine „Troglösung“ geben, bei der die L 419 deutlich tiefer gelegt wird, als das bis jetzt geplant ist?

·      Die beauftragte Planungsfirma hat neun unterschiedliche Varianten für den Neubau der L 419 ausgearbeitet. Warum wird gerade die zenweitbilligste Variante ausgewählt?

·      Kann der Lärmschutz erweitert werden, sodass auch das Naherholungsgebiet und der nördlich der Straße angesiedelte Bereich geschützt werden?

·      Ist es möglich – bei einer deutlichen Tieferlegung der L 419 – die Erbschlöer- und die Staubenthaler Straße nicht unter, sondern über der L 419 verlaufen zu lassen?

·      Wie lange kann die Blombachtalbrücke den Verkehr, vor allem den Schwerverkehr noch bewältigen? Wann fand die letzte technische Prüfung dieser Brücke durch das Ministerium statt und was geschieht,

wenn die Befahrbarkeit der Brücke vor Vollendung des Ausbaus und der Anbindung an die A1 nicht mehr gewährleistet ist?

Frau Velte betonte, dass die Grünen versuchen wollen, mit dem Ministerium Alternativen zur bestehenden Planung zu erörtern und sich in die Sache „reinzuhängen“.

Für März/April wurde ein Folgetreffen zwischen Grünen und Initiative vereinbart, bei dem über die Gesprächsergebnisse mit dem Ministerium berichtet werden soll.  

CDU

Teilnehmer: Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat Herr Müller, für die Ronsdorfer CDU Herr Wolffgang, Herr Nägelkrämer und Herr Hornung

Auch die CDU – wie die SPD – möchte den Ausbau der L 419 möglichst schnell und unter Beachtung der Kostenreduzierung. Alle Alternativen zur jetzigen Planung, die nach Ansicht der CDU den Ausbau verteuern und oder verzögern würden, lehnt die Partei ab.

Was die Art und Weise der Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit anbelangt, so konnten wir uns auf zwei Punkte einigen: Die CDU spricht, wenn es um unsere Vorschläge geht, nicht mehr von einer Monaco-Lösung

und wir sprechen von der neuen  L 419 nicht mehr  von einer Autobahn, sondern von einer Bundesstraße oder von einem Autobahnzubringer.

FDP

Teilnehmer: Herr Hafke (Landtagsabgeordneter),  Mitglieder der Stadtratsfraktion und der Ronsdorfer Bezirksvertretung

In diesem sehr angenehmen Gespräch gab es eine große Offenheit für die jeweiligen Standpunkte und auch viel Verständnis für unsere Forderungen. Keinesfalls wurde seitens der FDP eine unterirdische Verkehrsführung in Bausch und Bogen abgelehnt; allerdings wurde auch hier darauf hingewiesen, dass das Geld dafür zur Verfügung stehen müsse. In diesem Zusammenhang bot Herr Hafke an, durch eine kleine Anfrage im Landtag nachzufragen, ob nicht zusätzliche Mittel aus den nicht abgerufenen Bundeszuschüssen für den Straßenbau für das Projekt L 419 zur Verfügung gestellt werden könnten. In einer weiteren Anfrage im Landtag, möchte Herr Hafke von der Regierung erfahren, auf welche Summe sich die Baukosten belaufen würden, wenn die Straße wesentlich tiefer gelegt würde, als bis jetzt geplant ist. Für eine solche Variante (Tieferlegung und Überführung statt Unterführung der Erbschlöer- und Staubnthaler Starße) gibt es von dem vom Land beauftragten Planungsbüro ebenfalls eine Planungsvorlage.  Herr Hafke  wird uns über die Ergebnisse seiner Anfrage unterrichten.

 

 

E-Mail-Adressen der Wuppertaler Presse:

Sonntagsblatt: info@ronsdorf-online.de
Wuppertaler Rundschau: redaktion@wuppertaler-rundschau.de
WZ: westdeutsche.zeitung@wz-newsline.de
Ronsdorfer Wochenschau: info@row-verlag.de

Kostenkalkulation:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bürgerinitiative L 419 Keine Autobahn durch Ronsdorf