Der geplante Ausbau schlägt eine Schneise durch unseren Stadtteil. Ausbau ja - aber nicht so!
Der geplante Ausbau schlägt eine Schneise durch unseren Stadtteil. Ausbau ja - aber nicht so!
Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf!
Bürgerinitiative L 419: Keine Autobahn durch Ronsdorf!

Resümee der beiden Erörterungstage

Nach ca. 19 Tagungsstunden ging am 27. 10. 2021 der Erörterungstermin zu Ende. Insgesamt gab es 300 Einwendungen und ein großer Teil davon wude vorgetragen. Alle Einwenderinnen und Einwender sprachen sich kritisch, fachkundig und überzeugend gegen die vorgelegte Planung aus.

Die Antworten von "Straßen NRW" darauf machten deutlich, dass die PlanerInnen keinen Deut von ihrer Planung abweichen werden. Ihre Begründung war immer die gleiche: Wir sind an den vorgegebenen Kostenrahmen gebunden und dürfen nur das zusagen, was keine zusätzlichen Kosten verursacht - auch nicht z. B. die Erweiterung einer Lärmschutzwand von nur wenigen Metern Länge.

Es wurde deutlich, dass die Schuld für die vorliegende kathastrophale Planung im Wesentlichen nicht bei den Planern, sondern bei dem von der Landesregierung vorgegebenen zu engen Kostenrahmen liegt. Das ist auch der Grund dafür, warum keine für die Umwelt und die Anwohner geeignetere Variante - z. B. eine Troglösung mit Deckel - in die Endfassung der Planung mit aufgenommen wurde; auch wenn diese nur wenig mehr kosten würde als die jetzt geplante Straße.

Nun liegt es bei der Bezirksregierung, die während der Erörterung überdeutlich gewordenen Mängel der Planung zum Anlass zu nehmen, eine erneute Offenlegung der Planung anzuordnen. Ob dies geschehen wird, ist derzeit schwer zu sagen.

Die offensichtlichsten Mängel bestehen in der Auswahl der Variante, die für Mensch und Umwelt die schlechteste ist und in der Aufspaltung der Planung in zwei getrennte Bauabschnitte mit der unausweichlichen Folge, dass nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Engpass "Blombachtalbrücke" zu wesentlichen größeren Verkehrsstörungen führen wird, als sie dort schon jetzt vorkommen.

Angesprochen auf diese gravierenden Mängel reagierten die Vertreter von "Straßen NRW" so wenig überzeugend, ja hilflos, dass die anwesenden Vertreter des Regierungspräsidiums "Straßen NRW" aufforderten, zu diesem Punkt einen erneute schriftliche Stellungnahme abzugeben. Hier könnte also die Möglichkeit bestehen, dass dies der Anlass für eine erneute Offenlegung ist. Aber ebenso gut möglich ist es, dass das Regierungspräsidium  - trotz der immensen Mängel der Planung - deren Gültigkeit durch einen Planfeststellungsbeschluss beschließt. Dann bleibt zur Verhinderung dieses umweltschädlichen, unzeitgemäßen Straßenbaus nur noch der Klageweg.

Wir müssen abwarten! Bis dahin empfehlen wir allen, die Einwendungen gemacht haben, unter der im Einladungsschreiben zum Erörterungstermin angegebenen E-Mail-Adresse das Protokoll der zweitägigen Veranstaltung anzufordern. Dieses Protokoll ist sehr umnfangreich, genau und erhellend in dem Sinn, dass alle Einwenungen präzise wiedergegeben werden.

Vielleich wird es doch noch einmal spnnend. Wir bleiben am Ball!

 

Konkrete Argumente und Belege zur Untermauerung der Einwände

Für all diejenigen, die ihre Einwände mit konkreten Zahlen und Argumenten belegen wollen, ist der unten angeführte Download eine Hilfe. Die darin enthaltenen Angaben beziehen sich alle auf das von Straßen NRW in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten, das seinerseits allen Planungen im Planfeststellungsverfahren zu Grunde liegt.

Gegenargumente zur Verkehrsuntersuchung.[...]
Microsoft Word-Dokument [801.5 KB]

Wir  haben jetzt 3035 Unterschriften gesammelt!

Noch gibt es links und rechts der L419 Radwege und viel Grün - noch!

Über uns

Bürgerinnen und Bürger aus Ronsdorf haben sich zusammengeschlossen, um den Ausbau der L 419, so wie er vom Land NRW geplant ist, zu verhindern. 

  • Wir wollen den Lückenschluss zwischen der A 46 und der A 1, weil wir dadurch weniger Durchgangsverkehr - vor allem weniger LKW-Verkehr in unserem Stadtteil haben.
  • Wir wollen, dass dieser Lückenschluss umwelt- und anwohnerverträglich erfolgt. Deswegen favorisieren wir den Bau eines Tunnels unter der jetzigen L 419 mit Anschluss an die A1, weil das für alle die beste Lösung ist.
  • Wir fordern Land und Bund auf, für den Ausbau der L 419 eine gemeinsame Planung und eine gemeinsame  Gesamtkostenrechnung vorzulegen
  • Wir wollen keine Autobahn, die unseren Stadtteil zerschneidet.

Spendenbereitschaft für den Fall der Klage

Hier können Spendenbescheinigungen heruntergeladen werden.

Spendenquittung neu.pdf
PDF-Dokument [130.4 KB]
Sehr geehrte Spenderin.pdf
PDF-Dokument [59.6 KB]

Hier können Unterschriftenlisten heruntergeladen werden.

Unterschriftenliste.docx
Microsoft Word-Dokument [120.4 KB]

Spendenkonto unserer Initiative: Die Konto Nr. lautet:  735365, BLZ 330 500 000 oder modern als IBAN Nummer:  DE 85 33050000 0000 735365.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bürgerinitiative L 419 Keine Autobahn durch Ronsdorf